FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellten Fragen. Wir aktualisieren diese Seite regelmäßig, wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

Was ist der EER-Wert und wie wird dieser berechnet?

Der EER (energy efficiency ratio) definiert die Leistungszahl einer Kältemaschine, d.h. das Verhältnis von der erzeugten Kälteleistung zur elektrischen Leistungsaufnahme. EER des Kaltwassersystems variiert je nach Bauart des Gerätes oder Einsatz- und Umgebungstemperaturen deutlich. Für die Beurteilung des Wertes muss immer das Gesamtsystem in Betracht gezogen werden. Zum Beispiel hat ein wassergekühltes Kaltwassersatz in der Regel deutlich besseren EER-Wert als ein luftgekühltes Kaltwassersatz. Die Abwärme muss auch beim Verflüssiger eines wassergekühlten Systems abgeführt werden, wenn die Abwärme für Heizung oder andere Prozesse eingesetzt werden kann (Wärmerückgewinnung) ist das System als sehr Effizient zu betrachten. Bei den Anwendungen dass dies nicht möglich ist, muss in der Regel ein Rückkühler/Trockenkühler oder Brunnenwasser eingesetzt werden, dann müssten für eine Korrekte Beurteilung auch Leistungsaufnahmen der Ventilatoren und Pumpen in die Berechnung einfließen.

Muss das Kaltwassersystem mit Filteranlagen geschützt werden?

Ein nicht gefiltertes Kaltwassersystem könnte zu Verstopfungen im Wärmetauscher des Kaltwassersatzes oder Rückkühlers verursachen.  Zur Vermeidung einer Verschmutzung bzw. damit kein verunreinigtes Wasser in die Wärmetauscher gelangen kann, ist jedes Wassersystem mit wirksamen Filtern auszustatten. Die verwendeten Filter müssen alle Partikel mit einem Durchmesser von mehr als 1 mm herausfiltern. Filteranlagen die eingesetzt werden, müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden. Verstopfte Filter führen zu Problemen beim Wasservolumenstrom bzw. Pumpenanlagen.

Wann brauchen wir eine Leistungsregulierung?

Die Kälteanlagen werden für mögliche extreme Betriebszustände sowie für die maximale Kühllast ausgelegt. Diese Betriebszustände treten aber tatsächlich nur kurze Zeit auf, das heißt die Kälteanlagen sind für die meiste Zeit zu groß dimensioniert. Auch die Kühlstellen fordern nicht immer die gleiche Leistung ab oder sie sind teilweise nicht im Betrieb. Zudem ein zu oft ein/ausschalten des Verdichters verkürzt die Lebenserwartung und hohe Anlaufströme verschlechtern die Energieeffizienz der Anlage. Maximal sind 7-8 Verdichteranläufe pro Stunde erlaubt.

Diese Gegebenheiten erfordern in vielen Fällen eine Leistungsregulierung der Kälteanlagen. Leistungsregulierung bewirkt, dass der Kompressor meist in einem optimalen Bereich läuft und verhindert unnötige Ein­/Ausschaltungen des Verdichters.

Verschiedene Leistungsregulierungen, die eingesetzt werden

Zusätzliche Mediumspeicher

Die einfachste und in vielen Fällen kostengüstigste Variante der Leistungsregulierung. Um Kühlleistung des Kaltwassersatzes zwischen zu speichern und Verdichterlaufzeiten zu erhöhen wird der Mediumvolumen im System erhöht. Dafür werden entweder im Kreislaufsystem Pufferspeicher installiert oder die Mediumrohre werden überdimensioniert.

Mehrere Kreisläufe

Eine sehr beliebte Variante ist es die Kälteanlagen mit mehreren Kältekreisläufen und Verdichtern auszustatten. Je nach Kühllast werden einzelne Verdichter ein/ausgeschaltet. Der intelligente Parallelverbundregler schaltet dabei einzelne Verdichter je nach Laufzeit und Temperatur des Kühlwassers ein und aus. Getrennte Kreisläufe bringen Systemredundanz als zusätzlichen Vorteil mit, auch bei einem Verdichter Schaden kann das Gesamtsystem mit reduzierte Kapazität weiter kühlen. Dadurch wird bis zu Reparatur wertvolle Zeit gewonnen und der Betrieb wird vom Komplettausfall geschützt.

Frequenzumrichter (Drehzahlregelung)

Die Kälteleistung eines herkömmlichen Verdichters ist konstant, Motor und Kurbelwelle drehen mit konstante Umdrehungen. Durch Einsatz von Frequenzumrichtern kann die Drehzahl in einem Frequenzband von 30 bis 90 Hz stufenlos geregelt werden. Abhängig von der notwendigen Kühllast ergibt sich somit eine Motordrehzahl zwischen 900 und 2800 U/min. Dadurch kann die Leistung stufenlos angepasst werden und die Kältemaschine wird in Hinsicht auf den Kühlbedarf immer richtig dimensioniert. Moteren von frequenzgeregelten Verdichtern laufen im niedrigen Frequenzbereich an, dadurch wird auch der Anlaufstrom drastisch reduziert.

Heißgas­-Bypass­-Regelung (Präzisionsausführung)

Die sehr aufwändige Variante wird für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Temperaturstabilität (Hysterese ± 0,5 K) eingesetzt. Durch spezielle einspritz Technologien und ein eigenentwickeltes auf mikroprozessorgesteuertem PID-Temperaturregler basierendes Steuerungssystem wird der Wasser-Austrittstemperatur sehr präzise geregelt.

Warum sollten wir ein Wartungsvertrag abschließen?

Es wird dringend empfohlen, einen Wartungsvertrag mit einem Kundendienst in Ihrer Nähe abzuschließen. Dieser Vertrag gewährleistet die regelmäßige Wartung des Systems durch Fachpersonal, das auf unseren Geräten geschult ist. Durch regelmäßige Wartung kann jede Störung rechtzeitig erkannt und behoben und die Gefahr, dass schwerwiegende Schäden auftreten, auf ein Minimum begrenzt werden. Abschließend sei bemerkt, dass eine regelmäßige Wartung die größtmögliche Lebensdauer des Gerätes sicherstellt. Nicht durchgeführte Wartungsarbeiten und/oder fehlerhafte Installationen können zum sofortigen Verlust der Gewährleistung führen.

Haben Sie einen 24-Stunden-Notdienst?

Ja. Hierzu ist ein Wartungs- und Notdienstvertrag notwendig.

Brauchen wir Frostschutzmittel für das Kreislaufwasser?

Das einzusetzende Kreislaufwasser muss entsprechend der Einsatztemperaturen und ganzjährige Umgebungstemperaturen ausgelegt werden, dabei müssen sowohl Betriebszeiten als auch Stillstandszeiten (z.B. Winter) berücksichtigt werden. Die Anlage muss besonders geschützt werden wenn die Temperaturen unter 0 °C ausgesetzt wird. So kann es notwendig sein, das Kaltwassersystem mit Frostschutzzusätzen gegen ein Auffrieren der Leitungen zu schützen, obwohl im Betrieb nur minimal +7 °C gefahren werden.

Frostschutzmittel

Monoethylenglykol Propylenglykol
Aktivgehalt (Volumen) Frostschutz bis Aktivgehalt (Volumen) Frostschutz bis
25% -12 °C 25% -11 °C
30% -16 °C 30% -14 °C
35% -20 °C 35% -18 °C
40% -25 °C 40% -22 °C

In der Regel empfiehlt es sich, dem Wasser einen 35%igen Anteil Ethylenglykol mit Inhibitoren für den Korrosionsschutz beizumischen. Diese Konzentration gewährleistet eine Frostsicherheit bis zu -20°C, bei tieferen Temperaturen entsteht ein Eisbrei, der keine Sprengwirkung mehr hat. Kann das Medium mit Trinkwasser oder Lebensmitteln in Berührung kommen, ist ein auf Basis des toxikologisch unbedenklichen Propylenglykols vorzuziehen. Um die Sprengwirkung zu unterbinden ist dann in der Regel ein 38%iger Anteil erforderlich.

Phasenüberwachungsrelais?

Das Phasenfolgerelais kontrolliert die Drehrichtung der Spannungsversorgung. Bei falscher Drehrichtung (d.h. L1, L2 und L3 sind nicht im Uhrzeigersinn), wird die Regelung nicht frei geschaltet. Falls aus irgendeinem Grund die Phasenfolge geändert wird, wird die Anlage unverzüglich ausgeschaltet. Die Relais und Phasenfolgefehlerdiode leuchten auf.

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